Wie schon die letzten Jahre fuhren auch heuer die dritten und vierten Klassen (3 a, 3 b, 3 c, 4 a, 4 b, 4 d) am 18.11.2011 mit ihren Lehrerinnen zum diesjährigen Weihnachtsmärchen "Der kleine Vampir" nach Augsburg ins Stadttheater.
Die Geschichte, nach dem bekannten Kinderbuch von Angela Sommer-Bodenburg, dreht sich um den Jungen Anton, der mit dem etwa gleichaltrigen Vampir Rüdiger und dessen Familie (Bruder Lumpi, Schwester Anna, Tante Sabine) Bekanntschaft macht. Immer Samstagabend trifft Anton seinen Blutsaugerfreund, weil seine Eltern da abends zum Tanzen ausgehen. Dumm nur, als sich eines Samstags Antons Mutter den Fuß verstaucht und die Eltern nicht ausgehen können. So kommt es wie es kommen muss: Antons Eltern lernen die liebenswert verrückte Familie von Rüdiger kennen und das am hellichten Tag. Gerade noch können sie diese am Ende vor dem tollpatschigen Vampirjäger Geiermeier retten.
Das ganze Geschehen läuft auf einer zweigeteilten Drehbühne ab, so dass der Handlungsablauf gut nachvollziehbar ist. Auf der einen Seite befindet sich die Wohnung von Anton und seinen Eltern, auf der anderen Seite der Friedhof mit darunter liegender bunter Vampirgruft. Besonders gut kamen die Albereien und Faxen der unkonventionellen Vampirfamilie an, die sich so richtig austoben durften. Begeistert gingen die Kinder vor allem immer wieder bei den fetzigen, punkigen Musikeinlagen mit, die das Geschehen auf der Bühne begleiteten. Begeistert sowie beeindruckt von einem so schwungvollen und lebendigen Weihnachtsmärchen, das diesen Namen so eigentlich gar nicht rechtfertigt, weil es inhaltlich überhaupt nichts mit Weihnachten zu tun hatte, fuhren wir ins Allgäu zurück.
(Barbara Bayer, Lehrerin)