Mit einem abwechslungsreichen, bunten und anspruchsvollen Programm versetzten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften die Eltern und Gäste in der Aula der Grund- und Mittelschule Obergünzburg in eine vorweihnachtliche Stimmung. Gut über eine Stunde lang kamen die über 300 Gäste in den Genuss verschiedenster Darbietungen. Umrahmt wurde der Abend vom Chor der 5. – 7. Klassen, der von Orffinstrumenten und dem Musiklehrer Richard Gruber am Keyboard begleitet wurde und unter der Leitung von Richard Dauner drei Gesangsstücke vortrug. Die Begeisterung der Zuschauer war riesig, so durfte der Chor am Ende noch eine Zugabe geben und die Schülerinnen und Schüler konnten über 500 Euro an Spendengelder für die Pausenhofgestaltung entgegennehmen. Die Klasse 3 b mit ihrer Klassenlehrerin Karin Mayrhofer erzählte „wie Weihnachten wirklich war" und brachte mit ihren vielen Variationen die Gäste zum Lachen, bevor die richtige Version verraten wurde. Auch wenn es an diesem Abend noch keinen Schnee gegeben hatte, sorgte die Klasse 4 d mit ihrer Klassenlehrerin Gabriele Speth zumindest in der Aula mit ihrem Lied „Es schneit" für ein winterliches Feeling – nicht zuletzt auch durch ihre Mützen symbolisiert. Ein Highlight war das von der Klasse 7 m unter der Leitung von Klassenleiter Wolfgang Peter einstudierte Theaterstück „Eiligabend". Mit großer schauspielerischer Leistung gab es bei dieser Komödie viele Stellen, an denen das Publikum herzhaft lachen konnte – vielleicht musste der ein oder andere Zuschauer auch an einen bereits selbst erlebten „eiligen Abend" denken. Gespielt wurde ein "ganz normaler Heiliger Abend" in einer 5-köpfigen Familie. Und wie das oft an solchen Tagen ist, kommt es innerhalb der Familie zu Meinungsverschiedenheiten. Insbesondere dann als es um ein Weihnachtsgeschenk für Opa geht, an das keiner gedacht hatte. Dass dann der Opa die teure Tauchausrüstung des Familienvaters durch eine Verwechslung erhalten hatte und mit dieser ausgestattet prompt beim verblüfften Sohn auftaucht – hatten die wenigsten vorausgeahnt. Das Wasser lief sicher nicht nur den Kindern der Klasse 4 b beim Lied „Schokolade" und den Sätzen zu den Buchstaben des Wortes „Schokolade" im Munde zusammen. Besonders zu erwähnen sind auch die zwei Schülerinnen dieser Klasse, die das Lied mit einem Vorspiel mit der Querflöte einleiteten. Petra Möslang hatte mit ihren Schülern noch ein weiteres Lied „Rudolph hat es eilig" einstudiert, das durch Glockenspiel und Keyboard begleitet wurde. Die Klasse 3 a unter der Leitung von Melanie Paradiso begeisterte die Zuschauer mit dem deutsch-englischen Lied „I hear them". Die Klasse 9 m mit ihrer Klassenlehrerin Joanna Storz demonstrierte zu welchen Problemen die moderne Technik im Himmel führen kann. Im Theaterstück „Ein Computer für Petrus" gerät die himmlische Ordnung durch Compinius' Computer völlig durcheinander. Weder Osterhase, Frau Holle noch Weihnachtsmann wussten, was sie tun und wann sie was tun sollten. Am Ende bringt Petrus mit seinem althergebrachten Kalender (und ausgestattet mit einem Handy) die Welt wieder in Ordnung. Andreas Panhans aus der Klasse 7 a begeisterte die Zuhörer mit den zwei Klavierstücken „Süßer die Glocken nie klingen" und „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen". Den Schlusspunkt setzten die zwei Schülerinnen Isabel Schaulin und Ellen Ott aus der Klasse 5 a mit zwei Gitarrenstücken und Alexander Popp (Klasse 5 a) mit dem Lied „Leise rieselt der Schnee" am Klavier.
Bevor der Chor den Abend ausklingen ließ, bedankte sich Schulleiter Andreas Roth für das große Engagement und die fleißige Vorbereitung der beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte.
Nach „Fröhliche Weihnacht überall" und „We wish you a merry Christmas" brachte der Chor das Publikum mit „Feliz Navidad" als Zugabe endgültig in Weihnachtsstimmung.
Am vorletzten Schultag haben alle Beteiligten das gesamte Programm auch noch für die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klasse aufgeführt.
